Baustoffrecycling

Bau- und Abbruchabfälle sowie Bodenaushub sind wertvolle Rohstoffe, die durch das Baustoffrecycling als Sekundärbaustoffe (Recyclingbaustoffe) wieder in den Stoffkreislauf der Bauwirtschaft zurückgeführt werden.

Ein erfolgreiches Baustoffrecycling gelingt durch das Zusammenspiel von

WAS IST BAUSTOFFRECYCLING?

Ein erfolgreiches Baustoffrecycling gelingt durch das Zusammenspiel von

  • SELEKTIVEM RÜCKBAU

    Bei Abbruch- und Erdarbeiten wird bereits auf der Baustelle sorgfältig darauf geachtet, die unterschiedlichen Abfallarten (z.B. Beton, Mauerwerk, Holz, Metalle, Boden usw.) stofflich und auch hinsichtlich ihrer Schadstoffbelastung zu trennen, möglichst sortenrein auszubauen und sie dann vorrangig der Wiederwendung oder dem Recycling zuzuführen.
     

  • MODERNEN AUFBEREITUNGSVERFAHREN

    Im Baustoffrecycling stehen heutzutage ein Vielzahl von Techniken für das Brechen, Sieben, Waschen, Sichten, Sortieren und Entwässern zur Verfügung. Schadstoffe und ungeeignete Bestan teile werden aus dem Materialstrom entfernt. Dadurch werden aus den mineralischen Bestandteilen bau- und umwelttechnisch hochwertige Recyclingbaustoffe hergestellt.

    Die Aufbereitung erfolgt dabei in stationären, fest installierten Anlagen als auch mit mobilen Anlagen auf geeigneten Sammel- und Lagerplätzen oder direkt auf der Baustelle. Stationäre Anlagen bieten technisch bedingt wesentlich mehr Trenn- und Sortiermöglichkeiten. Deshalb können dort in der Regel qualitativ höherwertigere Sekundärbaustoffe für sehr unterschiedliche Einsatzbereiche produziert werden. 
     

  • QUALITÄTSSICHERUNG

    Die bautechnische Eignung und die Umweltverträglichkeit von Sekundärbaustoffen muss vor ihrer Verwendung durch eine Qualitätssicherung sichergestellt werden. 

    Sekundärbaustoffe müssen die gleichen Anforderungen erfüllen wie
    Primärbaustoffe und sind diesen deshalb gleichwertig.

    Qualitätsgesicherte Recyclingbaustoffe erkennen Sie in Bayern an diesem Zeichen: