26.09.2017 Gewerbeabfallverordnung - Was ändert sich ab August 2017?

Die neue Gewerbeabfallverordnung tritt am 01.08.2017 in Kraft.  Mit der noveliierten Gewerbeabfallverordnung soll die strikte Getrennthaltung von Abfällen und insbesondere auch von Bau- und Abbruchabfällen zukünftig noch stärker eingefordert und auch überwacht werden. Als Aufbereitungsbetrieb müssen Sie Ihren Kunden bestätigen, dass Sie "definierte" (d.h. den einschlägigen bau- und umwelttechnischen Regelwerken entsprechende) Gesteinskörnungen (=Recyclingbaustoffe) herstellen.

Deshalb sind auch Sie als Baustoffaufbereiter ebenso wie Abbruch- und Erdbauunternehmen betroffen. 

Zusammen mit der bvse-recyconsult GmbH veranstalten wir deshalb

 am     26. September 2017 in Ingostadt (Enso-Hotel) 
 das    Seminar "Gewerbeabfallverordnung - Was ändert sich ab August 2017?


Inhalte:

  1. Darstellung der wesentlichen Neuerungen (Miryam Denz-Hedlund, Justiziarin des bvse):
    - Für wen gilt die Gewerbeabfallverordnung?
    - Welche Abfälle umfasst die Gewerbeabfallverordnung und wie müssen diese in Zukunft gesammelt   und behandelt werden?
    - Welche technischen Mindestanforderungen werden an die Anlagentechnik gestellt?
    - Welche Recyclingquoten müssen erfüllt werden?
    - Welche Dokumentationspflichten und sonstige Kontrollpflichten treffen die   Entsorgungsunternehmen?
    - Welche Privilegierungen sind für den Entsorgungsfachbetrieb vorgesehen?
     
  2. Praktische Auswirkungen der Änderungen für den Mittelstand? (Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch, Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch GmbH, Ingenieurbüro für Abfallwirtschaft, Karlsruhe)
    - Was ist genehmigungsrechtlich zu beachten?
    - Welche Investitionen sind notwendig, um eine Anlage auf den „Stand der Technik“ zu bringen?
    - Ist die Recyclingquote erfüllbar?
    - Chancen für die Entsorgungswirtschaft, dargestellt am Beispiel des Gipsrecyclings.

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